Schutz vor radioaktiven Strahlen

Symbol für Radioaktivität

Um keinen Sonnenbrand zu bekommen, kann man sich mit spezieller Creme einschmieren. Das reicht bei radioaktiver Strahlung wie bei dem Unglück in Japan in Asien nicht. Dort müssen sich Leute anders schützen.
«Am besten schützt man sich, indem man nicht mit der Strahlung in Kontakt kommt. Wenn man also weggeht.» Das sagt Experte Wolfgang Renneberg. «Außerdem muss man darauf achten, keine Pflanzen und Tiere zu essen, die Strahlen abbekommen haben. Denn auch sie können die Strahlung aufnehmen. Man darf also zum Beispiel den Salat oder den Honig aus solchen Gegenden nicht essen.»
Radioaktive Strahlung kann man vor allem dann abbekommen, wenn man in einer Umgebung steht, wo viel mehr radioaktive Strahlung ist als normal. Das kann zum Beispiel an einem Atomkraftwerk sein, wo es ein Unglück gegeben hat. Aber nicht nur da. «Die Teilchen verteilen sich auch weiter von der Unglücksstelle weg», sagt Fachmann Wolfgang Renneberg. «Das nennt man radioaktive Wolke. Da sind die radioaktiven Teilchen drin und können viele Kilometer weit fliegen.»
So können die Teilchen nach einem Unfall in einem Kernkraftwerk - wie jetzt in Japan - zum Beispiel an Pflanzen und in den Boden gelangen. Und wer in Japan jetzt über eine solche Wiese läuft, kann abbekommen. «Das muss nicht immer gleich gefährlich sein, aber man kann auch noch viel später davon krank werden. Wenn die Strahlung ist, werden solche Gebiete gesperrt. Dann dürfen da keine Menschen hin.»


 

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