Früher mal verboten

Unterricht

«Wer Hula lernen will, muss auch vieles über Hawaii wissen», sagt eine Hula-Lehrerin. Deshalb zeigt sie oft vor einer Unterrichtsstunde Bilder der Inseln herum.
Darauf sind zum Beispiel Vulkane oder Wasserfälle zu sehen. Dazu erzählt sie von einer hawaiianischen Königin oder von einem besonderen Ort.
Hula hat nämlich viel mit der Geschichte von Hawaii zu tun: Jahrhundertelang tanzten die Bewohner Hawaiis den Hula-Tanz. Sie erzählten sich damit Geschichten über die Liebe, über Könige oder über Ausbrüche von Vulkanen. Das klappte, weil jede Armbewegung und jede Geste in dem Tanz eine Bedeutung hat.
Doch vor ein paar hundert Jahren kamen Seeleute aus England auf die Inseln, später auch andere Fremde aus Amerika. Sie versuchten, die Menschen vom christlichen Glauben zu überzeugen. Und sie sorgten mit dafür, dass die Tänze eine Zeit verboten und unterdrückt wurden. Sie fanden wohl, der Hula-Tanz sei gegen den christlichen Glauben. So mussten die Menschen auf Hawaii lange Zeit versteckt Hula tanzen.
Heute wird auf Hawaii aber wieder viel Hula getanzt. Es gibt sogar viele Hula-Wettbewerbe.


 

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